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Pronstorfer Notizen
Auf dem großen Backsteinpfeiler die Wappentafel mit der Grafenkrone
Bildurheber: Verlag Temmen Pronstorf. Die Wenden waren zuerst da. Henning von Rumohr schreibt: "Dort, wo jetzt die Kirche steht (…), hat in wendischer Zeit bereits ein Heiligtum gestanden, das dem wendischen Gott Prone geweiht war." Dann kamen im 12. Jahrhundert die Schauenburger Grafen, eroberten nach und nach das Land, christianisierten es. Zitat Henning von Rumohr: "Und als das Land erobert ist, verteilt der Graf das Land zu Lehen an die Ritter."
Auch die von Buchwaldts wurden bedacht. Bereits um 1300 wird dieses Geschlecht als Eigentümer von Pronstorf, damals Burg und Rittersitz, genannt. Bei dem von Buchwaldts ist – mit kurzen Unterbrechungen um 1500 – Gut Pronstorf geblieben. Bis 1887. Dann kam es durch Heirat der Adelheid von Buchwaldt mit Otto Graf zu Rantzau-Breitenburg an das Haus Rantzau.
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Quellenangabe:
Verlag Edition Temmen, Autor Werner Scharnweber
