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Klosterinsel
Bildurheber: sepi.city-map.de 1498 richtet Herzog Friedrich im Schutz des Schwalebogens, heute noch als Graben erkennbar, ein Nonnenkloster ein, das 1566 aufgelöst wurde. Auf dem Gelände standen: die Kirche, das lange Haus, das kleine Haus, die Kanzlei, das Werkhaus, 1 Gasthaus, die Küche mit Keller und das Porthaus.
Herzog Adolf ließ sich seinen Besitz zum herzöglichen, später fürstlichen Haus umbauen. Zwischen 1570 und 1647 residierten dort verschiedene Mitglieder der Familie, dann bewohnte Generalwachtmeister Hans Rantzau das fürstliche Haus. Bis die Stadt Neumünster die Klosterinsel 1915 erwarb, diente das fürstliche Haus als Sitz des Amtmannes mit Gefängnis, als Zucht- und Tollhaus, Wollfabrik, Tuchfabrik, Chromgerberei und Trikotagenfabrik.
1933 wurden die Klostergebäude abgerissen, 1938 entstand auf dem Gelände das "Museum für Germanistische Trachtenkunde", das 1945 durch Bomben zerstört wurde. 1960 wurde die Parkanlage mit Springbrunnen und Blumenrabatten eingeweiht.
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