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Gemeinde Wittenborn
Bildurheber: sepi.city-map.de Beliebtes Urlaubs- und Ausflugsziel
Die Gemeinde Wittenborn liegt einerseits an der Peripherie des Segeberger Forstes und zum anderen mit dem südlichen Teil des Gemeindegebietes am Mözener See.
Bildurheber: sepi.city-map.de Die erste Kunde von Wittenborn stammt aus dem Jahre 1139.
In dieser Zeit werden zwei Dörfer „Wittenburna“ erwähnt, die Eigentum des Segeberger Klosters waren.
Vorhandene Hünengräber geben Zeugnis, dass Wittenborn schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war.
Es sind außerdem weitere archäologische Denkmäler bekannt (überpflügte Grabhügel, Urnenfriedhöfe und Siedlungen), die als wichtige archäologische Quellen erhaltenswert sind.
Insgesamt befinden sich ca. 60 Fundstellen innerhalb der Wittenborner Grenzen.
Die ältesten Funde gehen zurück in die jüngere Steinzeit, aber auch aus der Eisen- bzw. römischen Kaiserzeit sind Siedlungsreste und zwei Urnengräber vorzufinden. Aus dem Jahre 1300 v. Chr. stammt die Entdeckung eines vollständig erhaltenen Grabes. Die Fundstücke daraus waren in der Remise in Bad Segeberg zu besichtigen.
Bildurheber: sepi.city-map.de Die jetzige Gemeinde Wittenborn wurde 1867 gegründet. Damals betrug die Einwohnerzahl 192.
Das Gemeindegebiet umfaßt heute eine Fläche von 619 ha.
Nach dem zweiten Weltkrieg hat sich die bis dahin überwiegend landwirtschaftlich geprägte Struktur Wittenborns verändert.
Die Einwohnerzahl Wittenborns stieg nach der Schaffung neuer Wohngebiete von 1971 bis 1976 auf 730 Einwohner an.
Altes Bauernhaus mitten in Wittenborn
Bildurheber: sepi.city-map.de Nach der Entdeckung von umfangreichen Kiesvorkommen wurde mit der Ausbeutung und Veredlung begonnen. Zur gleichen Zeit entwickelte sich die Gemeinde wegen ihrer naturräumlichen Lage am Segeberger Forst und Mözener See zu einem beliebten Urlaubs- und Ausflugsziel. Fremdenverkehr auf der einen und Industrie und Gewerbe auf der anderen Seite haben schon aufgrund ihrer großen räumlichen Entfernung nicht zu Konfliktsituationen geführt.
Fotos und Text mit freundlicher Unterstützung des
Kalkberg-Verlag
Web: www.wittenborn.de
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Quellenangabe:
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